Wirtschaft: Konjunktur, Investitionen & EU-Vergleich
Wie sich Wirtschaftsleistung, Investitionen, Preise und Arbeitsmarkt in Deutschland entwickeln – und wo Deutschland im Vergleich zu den anderen EU-Ländern steht.
Wirtschaftswachstum je Jahr
Veränderung des realen (preisbereinigten) Bruttoinlandsprodukts gegenüber dem Vorjahr in %
Quartal für Quartal
Reales BIP, Veränderung gegenüber dem Vorquartal in % (saison- und kalenderbereinigt)
Inflation
Harmonisierter Verbraucherpreisindex, Veränderung gegenüber dem Vorjahresmonat in % · Ziel der EZB: 2 %
Arbeitslosigkeit
Arbeitslosenquote nach internationaler Definition (ILO) in %, saisonbereinigt – niedriger als die Quote der Bundesagentur für Arbeit
Bruttoanlageinvestitionen sind Ausgaben für Gebäude, Maschinen, Fahrzeuge,
Software und Forschung – das, was die Wirtschaft in ihre Zukunft steckt. Direktinvestitionen sind
Beteiligungen an Unternehmen im bzw. aus dem Ausland.
Investitionen nach Art
Mrd. € in jeweiligen Preisen (Säulen) und Investitionsquote in % des BIP (Linie, rechts)
Real, ohne Preissteigerung
Veränderung gegenüber dem Vorjahr in % – zeigt, ob tatsächlich mehr gebaut und angeschafft wird
Investitionsquote im EU-Vergleich
Bruttoanlageinvestitionen in % des BIP
Direktinvestitionen
Netto-Zuflüsse in Mrd. €: deutsche Investitionen im Ausland und ausländische in Deutschland
Verwendung des Bruttoinlandsprodukts
Anteile am BIP in %: Konsum der Haushalte, des Staates, Investitionen, Exporte und Importe
Außenbeitrag
Exporte minus Importe (Waren und Dienstleistungen) in Mrd. € und in % des BIP
Rangliste
Verlauf
Produktion in der Industrie
Produktionsindex Bergbau, Verarbeitendes Gewerbe und Energie, 2021 = 100, saison- und kalenderbereinigt
„Elendsindex“: Inflation plus Arbeitslosigkeit
Jahresmittel in %, gestapelt – je höher, desto ungemütlicher für die Bevölkerung
Phillips-Kurve
Jeder Punkt ein Jahr: Arbeitslosenquote (waagerecht) und Inflation (senkrecht) – Farbe nach Jahrzehnt
Elendsindex im EU-Vergleich
Inflation plus Arbeitslosenquote, Jahresmittel in %
Der Elendsindex (englisch „Misery Index“) geht auf den US-Ökonomen Arthur Okun zurück: Steigende Preise und
fehlende Arbeit sind die beiden Dinge, die Menschen in ihrem Alltag am stärksten spüren. Die Phillips-Kurve beschreibt den
Zusammenhang, dass bei niedriger Arbeitslosigkeit die Löhne und damit die Preise schneller steigen – in Deutschland ist er seit den
1990er-Jahren nur schwach zu sehen. Inflation: harmonisierter Verbraucherpreisindex (HVPI) ab 1997, für Deutschland davor
Verbraucherpreisindex; Arbeitslosenquote nach Definition der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), deshalb niedriger als die
Quote der Bundesagentur für Arbeit. Das laufende Jahr zählt mit den Monaten, die schon vorliegen.
Quelle: Eurostat (Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen, Verbraucherpreise, Arbeitskräfteerhebung,
Konjunkturstatistik, Staatsfinanzen, Zahlungsbilanz) – © Europäische Union, CC BY 4.0. Das letzte Jahr enthält teils vorläufige Werte.