Kriminalität in Europa
Von der Polizei erfasste Straftaten in allen EU-Ländern, Norwegen und der Schweiz – je 100.000 Einwohner, seit 2008. Dazu Polizei, Gefängnisse und wie sicher sich die Menschen in ihrer Wohngegend fühlen. Wichtig: Jedes Land zählt anders. Bei jedem Delikt steht deshalb, wie gut es sich vergleichen lässt – und die Entwicklung im eigenen Land ist oft aussagekräftiger als die Höhe.
gut vergleichbar kaum Dunkelfeld, ähnliche Definitionen ·
eingeschränkt meist angezeigt, aber unterschiedlich abgegrenzt ·
kaum vergleichbar Gesetze, Anzeigebereitschaft und Kontrolle der Polizei prägen die Zahl
stärker als die Taten. Bei diesen Delikten lohnt vor allem der Blick auf die Entwicklung im selben Land.
Alle Delikte
je 100.000 Einwohner · Klick auf ein Land wählt es aus
Rangliste
Im Zeitverlauf
je 100.000 Einwohner; Median = mittleres Land
Entwicklung im eigenen Land
Gefühlte Unsicherheit im Vergleich mit
senkrecht: Anteil der Menschen, die über Kriminalität, Gewalt oder Vandalismus in ihrer Wohngegend klagen
(Haushaltsbefragung EU-SILC, in allen Ländern dieselbe Frage)
Was sich daraus schließen lässt
Die Befragung ist die einzige Zahl, die in allen Ländern gleich erhoben wird. Sie misst aber das
Gefühl, nicht die Taten – und das hängt auch von Medien, Nachbarschaft und Vertrauen ab.
Polizistinnen und Polizisten
Gefangene
Auslastung der Gefängnisse
Mehr Polizei, weniger Raub?
Quelle: Eurostat (polizeilich erfasste Straftaten nach ICCS-Kategorien, Personal der Strafjustiz, Gefängnisse, Befragung EU-SILC),
© Europäische Union, CC BY 4.0. Die Länder melden ihre Polizeistatistik nach der internationalen Klassifikation ICCS, setzen sie aber
unterschiedlich um. Gezählt werden Taten, die der Polizei bekannt wurden – nicht Verurteilungen. Deutschlands eigene Statistik mit
allen Delikten je Bundesland: Kriminalstatistik.