Strom: Analysen & Vergleiche
Zeiträume und Jahre gegenüberstellen, Rekorde, Dunkelflauten, Zusammenhänge zwischen Preis, Erneuerbaren und Handel – aus den Stundenwerten seit 2015.
AZeitraum A
BZeitraum B
Kennzahlen im Vergleich
Veränderung von B nach A
Erzeugung nach Energieträger
TWh im Zeitraum A und B
Monat für Monat
Erneuerbaren-Anteil je Monat
Der durchschnittliche Tag
Mittlere Leistung je Uhrzeit in GW: Wind & Solar, Verbrauch
und Import (unter null: Export)
Wochentag × Uhrzeit
Mittelwert je Wochentag und Stunde (Ortszeit) im gewählten Zeitraum · Feiertage
zählen zu ihrem Wochentag
Tagesverlauf: Werktag, Samstag und Sonntag
Ein dynamischer Stromtarif gibt den Börsenpreis Stunde für Stunde weiter; dazu kommen feste
Bestandteile wie Netzentgelt, Abgaben, Steuern und die Marge des Anbieters. Der Rechner spielt ein Jahr mit
den tatsächlichen Börsenpreisen durch. Er rechnet vereinfacht: ohne Grundgebühren, mit einem typischen
Lastprofil für Haushalte und Stundenwerten statt Viertelstunden.
Verteilt nach einem typischen Haushaltsprofil: abends mehr,
nachts wenig, im Winter mehr als im Sommer.
Dynamischer Preis = Börsenpreis + 19 % MwSt. + Aufschlag.
Typische Aufschläge liegen bei 18–25 ct/kWh.
Kosten je Monat
Euro je Monat nach Tarif und Ladestrategie
Wann wird geladen bzw. verbraucht?
Anteil der Strommenge je Uhrzeit (Säulen) und Ø Börsenpreis (Linie, rechts)
Jahresvergleich
Je Jahr
Summe bzw. Mittel des Jahres
Jeder Tag des Jahres
Ein Kästchen je Tag · Klick öffnet den Tag mit allen Stundenwerten
Die Tage mit den höchsten Werten
Die Tage mit den niedrigsten Werten
Negative Strompreise und Überschuss-Stunden
Stunden je Jahr mit negativem Börsenpreis bzw. mit mehr
erneuerbarer Erzeugung als Verbrauch
Spitzenleistungen je Jahr
Höchste Stundenleistung von Solar und Wind sowie Spitzenlast, in GW
Alle Kennzahlen je Jahr
Klick auf einen Zeitpunkt öffnet den Tag · das laufende Jahr ist unvollständig
Eine feste Definition der „Dunkelflaute“ gibt es nicht. Hier zählt jeder Zeitraum, in dem Wind- und
Solaranlagen zusammen ununterbrochen weniger als den gewählten Anteil des Verbrauchs geliefert haben.
Weil immer mehr Anlagen gebaut werden, werden solche Phasen bei gleicher Schwelle seltener – das Wetter
selbst ändert sich dadurch nicht.
Dunkelflauten je Jahr
Anzahl (Säulen) und Stunden insgesamt (Linie)
Wer springt ein?
Mittlere Leistung in GW während der Dunkelflauten im Vergleich zu
allen Stunden
Alle Dunkelflauten
Neueste zuerst · Klick öffnet den ersten Tag · Mittelwerte über die
Dauer der Flaute
Erneuerbare und Strompreis
Ein Punkt je Tag: Erneuerbaren-Anteil an der Erzeugung und
Ø Börsenpreis · Farbe: Netto-Import (grau) bzw. -Export (blau) · Klick öffnet den Tag
Preis nach Erneuerbaren-Anteil
Alle Stunden in 5-%-Klassen: Ø Preis (Säulen) und Ø Saldo des
Außenhandels (Linie, rechts; über null = Import)
Importieren wir, wenn Strom teuer ist?
Alle Stunden nach Börsenpreis: Ø Saldo des Außenhandels in GW (über null =
Import) und Zahl der Stunden
Der Börsenpreis gilt für die ganze Gebotszone. Ist er hoch,
ist Strom in Deutschland knapp und teuer – dann lohnt sich Import aus Nachbarländern mit
günstigerem Angebot. Bei viel Wind und Sonne fällt der Preis, und Deutschland exportiert.
Die Restlast ist der Verbrauch, der nach Abzug von Wind- und Solarstrom übrig bleibt –
sie müssen Kraftwerke, Speicher oder Importe decken. Die Dauerlinie sortiert alle
Stunden eines Jahres vom höchsten zum niedrigsten Wert: links die Spitzen, rechts die Stunden mit dem
meisten Wind- und Solarstrom. Liegt die Kurve unter null, lieferten Wind und Sonne mehr als verbraucht
wurde.
Dauerlinie der Restlast
GW, Stunden des Jahres absteigend sortiert
Je Jahr
Schätzung. Die Werte sind aus der Erzeugung je Energieträger mit groben
Emissionsfaktoren berechnet (direkte Emissionen, ohne Vorkette, Biomasse bilanziell neutral). Sie
zeigen die Größenordnung und die Entwicklung, ersetzen aber nicht die Treibhausgasbilanz des
Umweltbundesamts. Faktoren:
CO₂-Ausstoß der Stromerzeugung je Jahr
Millionen Tonnen nach Energieträger (Säulen) und CO₂ je kWh
erzeugten Stroms (Linie, rechts) · das laufende Jahr ist unvollständig
CO₂ je kWh Monat für Monat
Gramm CO₂ je erzeugter kWh – im Winter höher, im Sommer niedriger
Pumpspeicher pumpen Wasser bergauf, wenn Strom reichlich und billig ist, und erzeugen
Strom, wenn er knapp und teuer ist – dabei geht rund ein Viertel der Energie verloren. Große Batteriespeicher
kommen erst seit wenigen Jahren hinzu; ihre Ein- und Ausspeisung ist in den öffentlichen Daten noch nicht
enthalten, nur die installierte Leistung.
Pumpspeicher je Jahr
Strom zum Pumpen und erzeugter Strom in TWh (Säulen), Ø Börsenpreis
beim Pumpen und beim Erzeugen (Linien, rechts)
Der Tag eines Pumpspeichers
Ø Leistung je Uhrzeit: Pumpen (unter null) und Erzeugen; Ø Preis
Installierte Speicherleistung
Pumpspeicher und Batteriespeicher in GW, Batterie-Kapazität in GWh (rechts)
Installierte Leistung
GW zum Jahresende; Rauten: gesetzlicher Ausbaupfad bis 2030 (EEG 2023, WindSeeG)
Volllaststunden
Erzeugung geteilt durch die mittlere installierte Leistung: so viele
Stunden hätte die Anlage unter Volllast laufen müssen (ein Jahr hat 8.760 Stunden)
Mehr Solarstrom kann am Ausbau oder an einem sonnigen Jahr liegen – die
Volllaststunden trennen beides: Sie hängen vom Wetter ab, nicht von der Zahl der Anlagen. Leistung: Energy-Charts
(Bundesnetzagentur, Marktstammdatenregister), Solar als Modulleistung (DC). Die Erzeugung ist die öffentliche
Nettoerzeugung – selbst verbrauchter Solarstrom vom eigenen Dach fehlt, daher liegen die Volllaststunden
für Solar niedriger als die tatsächlichen (rund 900 bis 1.000 Stunden).
Temperatur und Verbrauch
Ein Punkt je Monat: Ø Temperatur in Deutschland und Ø Verbrauch je Tag ·
Farbe: Jahr
Sonnenschein und Solarertrag
Ein Punkt je Monat: Sonnenstunden und Volllaststunden der Solaranlagen
(Ertrag je installierter Leistung) · Farbe: Jahr
Wetter und Strom Monat für Monat
Sonnenstunden (Säulen), Ø Temperatur und Erneuerbaren-Anteil (Linien, rechts)
Wetter: Gebietsmittel Deutschland des Deutschen Wetterdienstes
(CC BY 4.0).
Wie gut sagen die Übertragungsnetzbetreiber am Vortag voraus, wie viel Wind- und Solarstrom kommt und wie
viel verbraucht wird? Verglichen werden die Day-ahead-Prognosen (veröffentlicht über Energy-Charts) mit den
tatsächlichen Stundenwerten. Der relative Fehler ist der mittlere Fehler je Stunde im
Verhältnis zum mittleren Istwert.
Relativer Prognosefehler je Jahr
Mittlerer Fehler je Stunde in % des mittleren Istwerts
Wind: Prognose und Wirklichkeit
Ein Punkt je Tag: vorhergesagte und tatsächliche Windstrommenge in GWh
Monat für Monat
Relativer Fehler in %
Die größten Fehlprognosen beim Wind
Tage mit der größten Abweichung · Klick öffnet den Tag
Jeder Feiertag (und Heiligabend/Silvester) im Vergleich zu denselben Wochentagen eine und zwei Wochen davor
und danach. Weil Betriebe und Industrie ruhen, sinkt der Verbrauch deutlich – und damit oft auch der Preis,
während der Anteil der Erneuerbaren steigt.
Weniger Verbrauch an Feiertagen
Ø Veränderung des Verbrauchs gegenüber normalen Tagen (alle Jahre) – und des Börsenpreises
Erster Corona-Lockdown
Jeder Feiertag einzeln
Veränderung des Verbrauchs in % gegenüber den Vergleichstagen · Klick öffnet den Tag